Herkunft und Verbreitung

Der Name Herdegen / Heerdegen wurde als Vorname unter den germanischen Stämmen benutzt. Der Nachname tauchte im 16.ten Jahrhundert vorwiegend in den fränkischen, preussischen und württembergischen Gebieten auf. Ob diese Linien dabei gemeinsame Vorfahren besitzen wird wohl nie nachweisbar sein. Heute findet man Familien in ganz Deutschland, Oestereich, Schweiz, Italien, Spanien, Frankreich, Schweden, Dänemark. Sowie auch auf Uebersee in Kanada, USA, Australien und Neuseeland.

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Allgemein

 

Die Verbreitung des namens He(e)rdegen lässt sich im Ursprung etwa auf 4 Regionen einteilen.

Die erste Region ist das ehemalige Nürnberger Reichsgebiet, eine weitere Region ist Oberfranken mit Schwergewicht um Würzburg und Kitzingen. Eine weitere Region ist Oberfranken im Umkreise von Bayreuth, Münchberg und Hof. Die vierte Region liegt in der Oberpfalz bei Sulzbach, Amberg und Diebrunn.

 

Mittelfranken ( Ehemaliges Nürnberger Reichsgebiet )

 

Während in Nürnberg selbst spätestens mitte des 14.Jahrhundert der Name als gesichtert gilt und diese meist als Schreiber oder Geistliche vorkommen, so findet man in der Stadt selbst kurz danach Handelsleute und Goldschmiedefamilien. Im 15. Jahrhundert erscheint der Name im ehemaligem Nürnberger Reichsgebiet grosse Verbreitung zu besitzen. Im Umkreise von Nürnberg findet man danach in sehr grosser Häufigkeit den Namen. Oft waren sie Messing- oder Lohngoldschlager, andere wiederum oftmals Bauern.

 

Unterfranken

Die ersten Erwähnungen findet man hier zu Beginn des 15.Jahrhunderts. Der Namen kommt hier meist in Urkunden als Schöffen, Geistliche vor oder tauchen in Universitätsmatrikeln auf. Im 17. Jahrhundert findet man den Namen im Umkreise meist unter Gerichtsleuten, Siebner Gotteshausmeister, Bauern und und Hirten. Merkwürdigerweise findet man im Kirchenbuch von St.Stephan in Wien aus dem Jahre 1552 den Hochzeitseintrag von Contz Herdegen von Ochenfort und seiner Ehefrau Christina. Das zeigt wiederum die weiten Reisen, die schon im 16.Jahrhundert unternommen wurden.

 

Oberfranken

Hier findet man Nachweise des Namens schon im 15.Jahrhundert. Sämtlich Funde aus dieser Zeit stammen von der adligen Linie der Herdegen ab, die sich später „von Kulm und Grundlach“ nannte. Ich bin im Besitze von Nachweisen, leider ohne genaue Quellenangabe, die älter sind als das auf der Karte eingezeichnete. Diese Nachweise beinhalten die Orte Creussen (1426), Kulmbach (1313) und Bayreuth (1400). Die ersten gesicherten Nachweise lautet: „Hans Herdegen sitzt zu Sparenberg im marckt [an der Saale unterhalb Hirschberg] hinter dem jungen Thomas von Reitzenstein.“ Hier beginnt die adlige Linie die auf dem Kulmberge (Sofienberg) bei Bayreuth um 1500 ihren Sitz erbauten und mehrere Generationen dort verbrachten. Ein Zweig dieser Linie zog um 1600 ins Württembergische. Aus dieser Linie entsprangen etliche bekanntere Personen, wie Johann Franz Bernhard Herdegen von Kulm (1665-1721?), kaiserl. Rath und Hofkammer-Buchhaltungs-Rait-Rath, der 1715 den alten Ritterstand für Reich und Erblande mit dem zweiten Prädikate "von Grundlach" erhielt; Johann Christoph Herdegen (1787-1861), der württembergischer Finanzminister wurde und Laurentius Petrus Herdegen von Culm (1674-), der Hofmaler des Herzog Johann Theodor von Bayern wurde.

 

Fast am selben Ort in Issigau findet man dann im Jahre 1581 einen weiteren Zweig der Herdegen die meist Bauern waren und sich über die Münchberger und wahrscheinlich Hofer Umgebung ausbreitete.

Ob nun zwischen den heutigen Heerdegen in den oben genannten Ortschaften und den früheren adeligen Heerdegen ein Zusammenhang besteht, dafür fehlt wohl jeder schriftliche Nachweis. Es sprechen jedoch 2 Fakten dafür.

1) Es befand sich in Günthersdorf eine alte Truhe, deren blosses Vorhandensein die direkte Abstammung erklären dürfte. Die Vorderseite dieser Truhe zeigte in noch deutlich erkennbarer Malerei 2 Frontansichten eines Schlosses im Markgrafenstil. Dazwischen sieht man einen Ritterkopf mit einem Lorbeerkranz bekrönt, der offenbar den Sieger bei einem Turniere vorstellt und ausserdem noch die Buchstaben „H.v.H“ nebst der Jahreszahl 1525. Diese Truhe dürfte aus dem Schlosse eines Ritters stammen und einem aus dem Elternhaus wegziehenden Sohne mitgegeben worden sein.

2) 1536 hat Nickel Herdegen von Culm, unterhalb des Dorfes Gesees in dem romantischen Tale am Funkenbach in Thalmühle, eine Mühle erbauen lassen; über deren Haustüre heute noch der Name des Erbauers in Sandstein gemeiselt zu lesen ist. Im 17. Jh. lag die Mühle Jahrzehnte lang wüst.

Diese Mühle in Thalmühle mit einem Mahlgang findet man 1614 in der Grundherrschaft des Rittergutes Culmberg (markgräfliches Lehen) wieder.

Nun findet man unter den Nachfahren dieser Herdegen aus Issigau Johann Georg Peter Herdegen (Geb: 1738) und dieser war 1757 Müllermeister in Thalmühle. Ist dies nun die selbe Mühle die zum Rittergut Culmberg gehörte und vielleicht über Generationen hinweg weitervererbt wurde ?

 

 

Oberpfalz

Die Namensträger aus dieser Region dürften ihren Ursprung klar in Nürnberg haben. Die „goldene Strasse“ deren grosse Zeit unter Kaiser Karl IV (1346-1378) begann, verlief durch dieses Gebiet. Die grossen für Nürnberg wichtigen Erzvorkommen um Sulzbach, führte zum Aufstieg dieser Region. So wurden zwischen Nürnberg und der Handelsstadt Sulzbach regen Handel betrieben.

Im 15.Jahrhundert zeugen noch etliche Briefe im nürnberger Briefeingangsregister und Gerichtsakten von einer engen Verbindung der Herdegen aus Sulzbach zu Nürnberg.

 

Gründlach (1132-)

Da in einer Adelserhebung von 1715 des Johan Franz Bernhard Herdegen von Kulm geschrieben steht, sein Geschlecht stamme von den Reichsministerialen von Gründlach ab, möchte ich diese auch kurz erwähnen.

Der erste Hinweis stammt aus dem Jahre 1132, da wird ein Herdegen von Hagenberc – ein Reichsministerialer von Grundlach genannt, der auf dem Hannberg in Oberfranken seinen Sitz hatte. Danach findet man den Namen Herdegen bei den Reichsministerialen als Leitname (Vorname den man meist weitervererbte). Dieser Vorname wurde Generationen oft weitervererbt, denn Nachnamen kannte man zu dieser Zeit noch nicht. Lupold von Gründlach, wurde 1258 Probst von St.Stephan in Bamberg und 1295 zum Bischof von Bamberg ernannt. Auch von diesem Geschlechte ist Lupold von Nürnberg der 1155/56, in der Zeugenreihe mit seinen zwei ungenannten Söhnen Otnand von Eschenau folgt (MB 29.I.S.326). Dies zeigt den engen Zusammenhang mit der Reichstadt Nürnberg. Auch findet man einen Reichsschenk Herdegen von Nürnberg (Ficker,1862,S.485ff) der Heinrich VI den Römerzug Anno 1191 begleitete (Dümge,Reg.149) Um 1355 starben die Reichsministerialen in Gründlach selbst aus. Ich denke der nürnberger Stadtschreiber und Notar Herdegen (erw.1276/1369), ein Sohn des Chunrad von Bamberg, Probst bei St.Stephan, könnte durchaus ein Nachfahre dieser Reichsministerialen sein.

 

Nürnberg (1276-)

In Nürnberg finden sich die ersten Nachweise von He(e)rdegen schon nach 1276. Dies war der Stadtschreiber und Notar Herdegen von Bamberg. Aus einer Urkunde des Stadtarchivs Nürnberg geht hervor, dass es sich um den Sohn des Chunrad von Bamberg (Dekan von St.Stephan, Bamberg) handelt. Es ist hier jedoch noch nicht ganz klar, ob es sich hier dabei um einen Nachnamen handelt. War dieser Chunrad von Bamberg, in Verwandtschaft mit Leupold von Grundlach, der 1279 Probst zu St.Stephan war und 1297 Bischof zu Bamberg ? Vielleicht wäre dies ein Beweis dafür, dass eine Adelserhebung der Herdegen aus dem Jahre 1715 stimmen würde. Dort steht, dass sein Geschlecht aus den Reichsministerialen von Gründlach stamme. Diese Ministeriale hatten den Namen Herdegen als Leitname (Vorname weiter vererbt wird) ihres Geschlechtes oft benutzt.

 

In „Genealogica, Heraldica,Juidica, Reichsstadt Nürnberg Altdorf und Hersbruck“ wird um 1334 das erste mal klar von einem notarius civium Georg Herdegen als Stadtschreiber gesprochen, der in den Dienst der Reichstadt aufgenommen wurde.

 

Zwischen 1360-1374 wird unter anderem in den nürnberger Bürgerbüchern und Urkunden „Ott avunculus d[ictus] Herdegeni“ erwähnt.

 

In der Chronik des Conrad Herdegen (1406-1480), ein Benetiktinermönch des Kloster St.Egidien, aus dem Jahre 1479, wird erwähnt, dass er von Friedrich dem Schryber und Elisabeth (um 1409) abstamme. Auch wird über seinen Bruder folgendes erwähnt: „, dass sein Bruder Friedrich Herdegen, der zuerst eine Bräunin gehabt, 1463, eine Elisabeth Glockengieserin geheirathet.“

 

Dieser Bruder Friedrich Herdegen (1426-1505), ein Kaufmann wird mehrmals in Urkunden und Chroniken erwähnt, so zum Beispiel in „Nürnberger Geschlechter 900-1400“ „Friz Herdegen, Genannter Anno 1490 dessen Tochter Magdalene heyrathete Anno 1485 Jörg von Thill, und dessen andere Tochter Gregori Schlüsselfelder Anno 1487.“ Auch wurde 1515 von Elsbeth Herdegen, der Witwe des Fritz Herdegen ein Hammer zu Diepersdorf an Anna Pörstlein für 200 fl verkauft.

 

Eine verhältnismässige kurze Zeit betrieben die Herdegen neben den Familien Barth (Jacob Barth, Goldschmied, aus Nbg), von Watt (aus Nbg und St.Gallen, Schweiz) und Fischer( aus Nbg.) regen Handel nach Posen. Andere Familien wie die Schlüsselfelder oder die Held liessen sich in Posen sogar über längere Zeit nieder. (Die Handelsbeziehungen zwischen Nürnberg und Posen im europaeischen Wirtschaftsverkehr des 15. Und 16.Jh). Etliche Geleitsbriefe zeugen noch davon.

 

Über einen weiteren Bruder Nicolaus Herdegen war folgendes zu finden: „Nicolaus Herdegen war wohl einer der Söldnerhauptleute, welche man nach Beendigung des grossen preussischen Krieges und dem Friedensschluss mit Polen von Seite des Ordens mit Pfandverschreibungen auf Ländereien und Ortschaften in Ermangelung an Geld bedachte“. „J.Voigt, Gesch. Preuss. IX“ Hier noch eine Quellenangabe aus der ich gerne die Informationen hätte: „J.Voigt, Gesch. Preuss. IX, S.4 u. 5; 12 u. 13, sowie gerade für d.J.1469 S.18“. Ist dieser Nicolaus Herdegen vielleicht, der Urvater der adligen Herdegen im oberfränkischen ?. Mit welchen Ländereien wurde er bedacht ?

 

Man findet dann auch schon sehr früh um diese Zeit die ersten Schuster, Lederer und Schneider in den nürnberger Büchern und Chroniken.

 

Die ersten Herdegen in Nürnberg als Drahtzeiher und Messingschlager werden um 1400 erwähnt. (Biebinger) 1400 QH 20. Davon suche ich den Orginaltext dieser Quellenangabe. 1404 findet man Herdegen’s als Drahtzieher auf der Sandmühle in Nürnberg.

 

Vor 1600 findet man den Familiennamen He(e)rdegen in Nürnberg in etlichen Berufsgattungen als Kauf- Handelsleute, Äptissinen, Mönche , im Kriegsdienste, Almosenpfleger, Kirchendiener, Schulmeister, Zimmermann- und Stadtmeister, Magister, Goldschmiede (1453-1596), Metzger, Bierbrauer (1442-1593) ,Wirth(1523-1593), Handelsdiener (1666) und auch Glaser (1543-1563) . Leider gestaltet es sich bei dieser Zeit sehr schwer Familienbeziehungen herzustellen. Da wäre ich froh um jeden Tip.

 

Folgende Geschlechter wurden zu dieser Zeit vorwiegend von der Kaufmannsfamilie, wie auch von den Goldschmieden He(e)rdegen vor 1600 eingeheiratet; darunter sind bekannte nürnberger Namen wie Praun, Glockengiesser, Greyffeisen, Fürleger, Eschenöers, Erckel, von Thiel, Schlüsselfelder. Held, Nuetzelt, Dym...

Die Bierbrauer (1516-1593)

Einer der ersten dieses Zweiges, ist Hans Herdegen (-1541), Bierbrauer und Wirth, Sohn des Klaus Herdegen (-<1542), Metzger. Dieser Zweig wohnte in Nürnberg Fischbach und könnte aus Wetzendorf stammen. Ein weiterer bekannter dieser Bierbrauer ist Sebald Herdegen. Es gibt in den Akten des Reichsadelarchives in Wien Anno 1545 einen Wappenbrief des begnadigten. Joachim Herdegen (-1593) Bierbrauer und Mitglied des kleinen und grösseren Rates zu Nürnberg Er wird oft in Urkunden als Zeuge erwähnt. Danach sind mir in Nürnberg keine Nachkommen dieses Zweiges bekannt.

Die Goldschmiedefamilie Herdegen (1453-1596)

Dieser Zweig ist wahrscheinlich aus der Kaufmannsfamilie hervorgegangen. Die ersten Nachweise dafür findet man um 1453. Seitz Herdegen (-1471) und Hieronymus Holper (Schwiegervater Albrecht Dürers des älteren) fertigen dabei das Majestätssiegel Siegel für König Ladislaus. ( siehe z.B: Bayerisches Staatsarchiv, Nürnberg, Briefbuch XXIV, fol.157; XXVI, fol.45 ). Ein weiterer bekannter dieses Zweiges ist Franz Herdegen, der Jüngere (erw. Um 1490-95), dem man meist als Meister Franz in Urkunden vorfindet. Dieser fertigte den Monstranz für das Augustinerchorherrnstift in Neunkirchen am Brand. Dessen Höhe betrug 113.5 cm mit einem Gewicht von 14.5 Pfund. 1543 war Stephan Herdegen aus Nürnberg Münzmeister in Frankfurt. Eines der letztere dieses Zweiges war Mercurius Herdegen von dem es von 1520 bis 1596 mindestens zwei mit dem selben Vornamen gab. Er taucht meist als Agent und Sachwalter der Markgrafen von Ansbach auf. Um 1552 war er für die Äbte des Klosters Heilsbronn tätig. Dort änderte er das Sekretsiegels für Abt Philipp Heberlein. 1554 wurde er zur Anfertigung von 10 Trinkbechern "auf Füsslein, wie sie zu vor auch hieher geschickt worden" beauftragt. Danach scheint dieser Zweig verschunden zu sein. Vielleicht stammen die zahlreichen Messing- und Lohngoldschlager in der nürnberger Gegend aus dieser Familie ?

Die Bürstenbinder

Leonhard Herdegen der Anno 1600 Martha Schlacht heiratete war der erste in Nürnberg erwähnte Bürstenbinder mit diesem Nachnamen. Leider konnte ich nichts über seine Eltern finden. Von diesem Zweig findet man noch 1861 Familienangehörige mit dem selben Beruf. Johann Andreas Otto Edward Herdegen (1826-1884) wanderte nach Australien aus. Dort findet man noch heute etliche Nachkommen auch unter dem Namen Herdigan.

Die Hefftleins- und Stecknadelmacher.

Michael Herdegen (Ehe: 1598 und 1605) war von diesem Zweig der erste der in den Nürnberger Kirchenbüchern verzeichnet ist. Leider ist mir auch hier nichts über seine Eltern bekannt. 1829 findet man die letzten dieses Zweiges. In Frankreich leben noch Nachkommen dieses Zweiges.

 

Kauf- und Handelsleute, nach 1700

Heinrich Herdegen, Kauf- und Handelsmann, der in Nürnberg 1750 und 1769 heiratete, hinterliess mehrere Nachkommen. Er scheint aus Schwand zu stammen. Leider kenne ich seine Eltern nicht. Einer seiner Kinder Johann Heinrich Aegidius Herdegen Dr.Med und Ph. (1763-1831), hat sich in der Universität Altdorf (1780), Erlangen(1781) und danach in Strassburg(1784) immatrikuliert. 1783 reiste er von Wien nach nach Pressburg danach nach Comorn, Ofen, über München nach Augsburg,

Johann Herdegen (1661-) aus Kleinschwarzenlohe, Spezereikrämer und Senator gründete in Nürnberg eine Familie mit etlichen Nachkommen. Auch ein Johann Herdegen (1692-1750) ein Sohn des vorhergehenden wurde Professor und Pastor in Nürnberg, sowie „Tausendschön Schriftführer Herrn Magister im Pegnischen Blumenorden.“ Von weiteren Nachkommen exitieren noch etliche Wappenbeschreibungen in den standard Wappenbüchern, wie Siebmacher, etc.. .

Georg Albrecht Herdegen(1781-1805) liess sich in Nürnberg nieder und wurde dort Kauf- und Handelsmann für Materialwaren. Auch er hinterliess dort mehrere Nachkommen. Diese hatten über 80 Jahre lang eine Kräutergrosshandlung „Vegetabilien-Geschäft“ an der Carolinenstrasse. Ein weiterer war wahrscheinlich Dr. Phil. Ferdinand Heerdegen (1845->1925) der an der Universität Erlangen unterrichtete. Weitere Nachkommen waren Eugen Heinrich Friedrich Herdegen (1811-1866), ein Kaufmann. Er heiratete Anna Catharina Jacobina Kress von Kressenstein, eine direkte Nachfahrin des Christoph Kress von Kressenstein (7.10.1515 Rothernburg-1565) und Dorothea von Hallerstein(1516 Nürnberg-1554). Weitere Nachkommen waren: Theodor Heerdegen (1868-1930), Städtischer Direktor, Carl Eduard Heerdegen (1876-), Chefredakteur der „Stettiner Abendpost“ und Dr. Phil Ernst G. Albrecht Heerdegen,.Schriftsteller. Einen eingewanderten Zweig bildete Johann Herdegen (1863-) aus Allersberg. Er wurde Kanzleiobersekretär in Nürnberg.

Schmiede- Giesser, Wagmacher, Drahtzieher, Folienfabrikanten, Ahlenschmiede

Johann Lorenz Herdegen(erw.1761-1768) heiratete in Nürnberg zweimal und war Rothschmied / Giesser und Wagmacher. Ein weiterer war Heinrich Herdegen, dieser war 1672 Scheibenzeiher in Lauf, danach Lohngoldschlager auf dem vollandschen Hammer in Wöhrd. Leider sind mir seine Eltern nicht bekannt. Er hinterliess etliche Nachkommen. Ein weiterer war Martin Herdegen (oo1715), sowie sein Sohn Johann Martin Heerdegen (1719-), sie arbeiteten als Ahlenschmiede in Nürnberg. Ihr gemeinsammer Vorfahre Paulus? Herdegen dürfte aus Lauf oder Kleinschwarzenlohe stammen.

Johann Conrad Herdegen (oo1830), ein Flaschenmacher in Wöhrd, hinterliess in Nürnberg etliche Nachkommen.

Man findet den Familiennamen in weiteren Berufen um 1800-1900. Dies waren Gürtler, Drechsler, Gold- und Messingschlager, Kupferdicker.

 

Leider besitze ich von den meisten Personen zwischen 1400-1600 nur Stückwerke. Die Familienzusammengehörigkeit lässt sich Anhand der Kirchenbücher kaum mehr herleiten. Ich wäre dankbar für jeden Tipp die mich dabei weiter bringen würden.

 

Bamberg (1332-)

1332 wird hier der erste als „Conradus dictus Herdegen“ in „Regesta sive rerum Boicarum, Karl. von Lang, 1927“ genannt. 1353 taucht in den Chroniken ein Domvikar Herdegen (Wachter 4155) auf.

Danach in „Monumenta monastrii Rieder“. 1385 wird Heinz Herdegen unter den Krämen als Müller in der Bamberger Chronik mehrmals genannt. Diese Familie dürfte bis mindestens 1500 noch dort anzutreffen sein.

1483 Conradus Herdegen Bamberger Bistumbs von kayserlichen gewallt offner. In den Matrikeln der Universität Wien wird  ein „Paulus der Hertegn de Bamberga Carmelita 9.09.1510“ genannt.

Es dürften noch etliche weitere in Bamberg selbst anzutreffen sein. Leider besitze ich hier noch keine weiteren Angaben.

 

Beratzhausen (1356-)

1356 findet man eine Kunigund Herdegen, Witwe des Heinrich Herdegen zu Beratzhausen. (München, Prüfening 197/1)

 

Stübach (1361-)

1361 Chunrat Herdegen, Zinsmann zu Stübach „Er git auch, er und Ch.Herdegen, von einer hueb dreu pfunt haller, dreizzig kes, zwu genss, vier huner.“ ( Monumenta Boica, XLVII S.72 )

 

Sendelbach / Bayern (1401-)

Schon um 1401 Pfalzgraf Ruprecht III, röm.König dem Lupold Herdegen ein tagwerk wiesen, zu clein Sendelbach. Dieser ist auch 1423 noch nachweisbar.

 

Duderstadt (1401-)

Im „Deutschen Geschlechterbuch“ ist zu finden: „1233 Eine Schar deutscher Bauern unter Führung eines Mannes Hardegen wurde auf 40 fränkischen Hufen im Dorf Panigrodz angesiedelt.“ Ab 1273 findet man unter den Duderstädter Ratsverwandten den Namen Herthegen. 1401-1405 war Hans Herdegen als Ratsherr tätig und dessen Vermögensverhältnisse zu den besten gehörten. Auch findet man hier die Schreibweisen Hardegen, Hardegsen, Herthegen, Herdeghen öfters. Es scheint so als würde der Name nach 1562 hier nicht mehr auftauchen. Auch findet man in Universitätsmatrikeln zwischen 1402 und 1501 angehörige dieser Familie. Jedoch ist mir hier die genaue Familienzusammengehörigkeit nicht bekannt. Ich kann mir gut vorstellen, dass die wenigen Hardegen Nachkommen dieses Zweiges sind.

 

Neunkirchen, Bayern (1418-)

Herman Herdegen von Neunkirchen, Priester der Dekanates Bamberg und Familiar des Herzogs Johann von Bayern, erhielt Provision mit einem vom Bischof von Bamberg zu verleihenden Benefizium am 30.Januar 1418. Leider besitze ich über Ihn keine weitere Informationen.

 

Würzburg (1427-)

Die ersten Herdegen werden hier in Universitätsmatrikeln genannt. Johannes Herdegen cler. Herbipol. Dyoc. Mai 1427 ( Matrikel der Universität Heidelberg ) und Johannes Hertegen Herbipolensis, mensis eiusdem die XXVI. 12.07.1460 ( Matrikel der Universität Heidelberg ) Hier dürfte es sich um Vater und Sohn handeln.

 

Feucht (1427-)

In Urkunden findet man zwischen 1427-1467 Hermann Herdegen. Auch in Neunkirchen am Brand wurde ein Hermann Herdegen verzeichnet. Hier könnte es sich um den nürnberger Goldschmied handeln. Im Jahre 1976 gab es in Feucht das Gasthaus „Nürnberger Hof“, Hauptstrasse 70, die Johann und Margarete Heerdegen erwarben.

 

Lauf am Holz (1434-)

1434 wird schon der erste, nämlich Heinz Herdegen aus Laufamholz, im nürnberger Briefeingangsregister urkundlich erwähnt. Bis 1583 ist der Name mit Sicherheit dort nachweisbar. Davon dürften sich einige als Messingschlager in Lauf und Wöhrd niedergelassen haben.

 

Camb (1442-)

In Camb werden zwischen 1442-1464 Hans und Lienhard Herdegen, Bürger zu Camb mehrmals als Zeugen in Urkunden erwähnt. „1464 Lienhard Herdegen, Bürger zu kamb, schwört dem Herzog Ludwig von Bayern und der Stadt Camb Urfehde. Leider sind mir über diese Personen keine weiteren Daten bekannt.

 

Sparenberg (1444-)

1444 Hans Herdegen sitzt zu Sparenberg im marckt [an der Saale unterhalb Hirschberg]

 

Neumarkt (1445-)

Der erste Nachweis in Neumarkt findet man in den Matrikeln der Universität Wien, dort wurde 1445 Johannes Herdegen de Nouoforo einmatrikuliert. 1627 findet man in Urkunden einen Lorenz Herdegen als neumarkter Bürger. Diesen findet man in Nürnberg als Exulant und fremder Bierwirt aus Neuenmarkt wieder. Weitere sind mir nicht bekannt. Es dürften hier jedoch noch mehrere gelebt haben.

 

Ingolstadt (1448-)

1448 bis 1471 werden urkundlich Stephanus später Jacob Herdegen, Bürger zu Ingolstadt, als Zeugen genannt.

 

Thalmannsfeld (1453-)

Zwischen 1453-1491 lässt sich der Name hier nachweisen.“ Den Hof baut der Herdegen zu Erbrecht“. Dabei handelt es sich um einen Hans Herdegen.

 

Frickenhausen, Lankreis Kitzingen (1459)

1459 wird Michael Herdegen zu Frickenhausen urkundlich erwähnt.

Johann Herdegen, Schulmeister in Frickenhausen wird 1630 als „Exultant in Roth“ erwähnt.

 

Kitzingen (1464-)

1464 Johann Herdegen aus Kitzingen, Benefiziat in Marktbreit. 1497 wird im Reichsteuerregister ein Hans und Heintz Herdegen erwähnt.

 

Weissenburg (1464)

1464  findet man im Bürgeraufnahmebuch der Reichstadt einen Hans Herdegen

 

Jöslein (1465-)

Hans Herdegen und seine Nackommen werden hier erwähnt von 1465 bis mindestens 1540.

 

Gräfensteinberg (1484-)

1484 wird Lienhard Herdegen, Pfarrer aus Gravensteinberg mehrmals in Zusammenhang mit Fritz Nützelt und Niclas von Breslaw in Urkunden erwähnt. Dazu gibt es Gerichtsakten im Stadtarchiv Nürnberg.

 

Grossreuth (1485-)

Heinz Herdegen (erw 1485-1507), kauft ein Haus am Kornmarkt in Nürnberg, sowie ein Haus am Eck bei dem Fischbach am Platz in der St.Lorenzpfarrei.

 

Wendelstein (1487-)

1487-1489 findet man einen Veyt Herdegen, im Haus Nummer 112. Ob es sich hier um den selben Veit Herdegen, wie der Glaser in Nürnberg handelt., wird schwer nachzuweisen sein. Schon 1495 findet man einen Contz Herdegen, dieser besitzt ein Haus am Berg bei Wendelstein.

Die nächsten Hinweise finden sich schon zu Beginn der Kirchenbuchführung um 1535. Man findet darunter Klingenschmiede, Richter, Zimmerleute, …

1585, Hans Herdegen, Richter zu Wendelstein ( Päpstl. Und fürstl. Privilegien Nr.682, Rep.1b, S.232)

und zwischen 1771 und 1773 Konkurs des Papiermeister Matthias Sebastian Herdegen (oo1744) in Wendelstein.

 

Kleinreuth (1495-)

1495 wird Hans Herdegen von Kleinreuth erwähnt. In einer Urkunde aus dem Jahre 1496 erscheint derselbe als Hans Herdegen von Schnepfenreuth.

 

Sulzbach (1496-)

In den Nürnberger Gerichtsakten K125 wird 1496 Konrad Herdegen von Sulzbach erwähnt. Georg Herdegen aus Sulzbach geht 1664 mit Geleit durch Nürnberg. Antonius Herdegen, Sulzbacensis schreibt sich an der Universität in Bamberg ein. Weiteres ist mir leider nicht bekannt. Es dürften in Sulzbach jedoch mehrere Generationen gelebt haben.

 

Schwabach (1497-)

Im Reichsteuerregister von 1497 wird schon ein Vlrich Herdegen erwähnt. Das Schwabacher Kirchenbuch weist etliche He(e)rdegen auf. Leider habe ich dieses noch nicht ausgewertet.

Johann Michael Herdegen (1795-1821), Zimmermeister und bürtig aus Kleinschwarzenlohe gründete in Schwabach eine Familie von denen noch heute auf Deutschland verteilt noch Nachkommen zu finden sind.

 

Schwand (1497-)

Im Reichsteuerregister von 1497 findet man die ersten Herdegen in Schwand. Dies war Hanns, Kunigund, Fritz, Hermann und nochmals ein Hanns Herdegen.

Johann Georg Herdegen (1659-1730) aus Kleinschwarzenlohe, ein Schneidermeister, gründete einen grösseren Zweig der Herdegen in Schwand. Diese Familie findet man noch bis mindestens 1805.

 

Gesees (1499-)

Von 1499-1614 ist das Burggut Kulmberg im Besitze der Erbauer Namens Herdegen, danach wurde es Marktgräfin Maria für 8400 Gulden verkauft.

 

Bayreuth (1500-)

1500 wurde Nickel Herdegen Bürger zu Bayreuth. 1587-1589 Hans Christof Herdegen wohnte an der Sophienstr.30 in Bayreuth, jetzt uffm Pühl. Ab 1750 gibt es Kauf- und Handelsleute in Bayreuth, diese dürften aus Kornburg stammen.

 

Lochau (1502-)

1502 wurden die Herdegen mit einem Selden zu Lochau belehnt.

 

Regensburg (1504-)

Gemäss Urkunden und Universitätsmatrikeln, wie einer der Universität Wien wird 1504 „ Sebaldus Hertegen Ratisponensis“ erwähnt.

 

Eichenreuth (1512-)

Nickel Herdegen besitzt 1512 drei Güter zu Eichenreuth. Diese wurden 1614 verkauft.

 

Kleinschwarzenlohe / Kornburg (1517-)

Hans Herdegen (~1517-) mit Ehefrau Agnes, dürfte einer der ersten Messingschlager mit diese Namen in Kleinschwarzenlohe sein. Leider sind mir seine Eltern nicht bekannt, jedoch war er der Urvater eines Zweiges die über Generationen das Handwerk des Messing- und Lohngoldschlagers weitergaben. Die Nachkommen verbreiteten sich über weite Teile Mittelfrankens. So findet man in Wendelstein, Katzwang, Röthenbach, Pfaffenhofen, Schwand, Eckersmühlen, Büchenbach, Kulmbach, Lauf, Roth, Reichelsdorf, Schwabach, München und bis ins heutige Wien noch Familienangehörige.

 

Kulmbach (1520-)

Zwischen 1520 und 1553 war ein Georg Herdegen Stadtvogt zu Kulmbach.

Konrad Herdegen (1669-1729), Bürger und Handelsmann in Kulmbach des „innereren Rates“, bürtig aus Büchenbach eröffnete hier einen weiteren Zweig. Als weiteren findet man Georg Herdegen er war um 1888 Gerber in Kulmbach. Hier lebten bis mindestens 1891 noch weitere Familienangehörige. Leider ist hier mein Datenbestand auch bescheiden.

 

Röttenbach (1527-)

1527 wird in einer Streitsache schon ein Leonhard Herdegen aus Rottenpach erwähnt und 1689 Conrad Herdegen, Meister Papiermühle in Röttenbach Auch hier ist der Name um 1892 vertreten, durch die Nachkommen des Johann Adam Heerdegen (1865-)

 

Roth (1529-)

1529 finde ich die ersten Hinweise zum Namen. Dies war Hermann Herdegen. Weitere Nachweise besitze ich aus dem Jahre 1686. Wobei es dort wesentlich mehr gab. Leider habe ich hier die Kirchenbücher noch nicht durchforscht.

 

Amberg (1529-)

1529 wurde ein Jorgen Herdegen von Amberg in einer Urkunde erwähnt. In einer „Quittung vmb 6000 fl. die Hertzog Friedrich Jn Bayern e geliehenns Gellts bezahlt hat“. Leider habe ich hier noch keine Kirchenbücher ausgewertet. Conrad Herdegen, Jesuit wurde 1670 in Amberg getauft. Auch müsste um 1700 eine Taufe einer Katharina Herdegen hier zu finden sein. Sie heiratete Johann Georg Desing ein Regierungsadvokat und Hofrichter.

 

Lauterndorf (1530-)

Nickel Herdegen war 1530-1539 im Besitze von drei Gütern zu Lauterndorf

 

Wurlitz (1530-)

Nickel Herdegen war 1530-1539 im Besitze eines Gutes zu Wurlitz.

 

Strobersreuth (1530-)

Nickel Herdegen war 1530-1539 im Besitze eines Gutes zu Strobersreuth.

 

Hohenberg (1530-)

Um 1530-1541 wird Mertein (Martin) Herdegen urkundlich erwähnt. Zwischen 1568 und 1569 Gilg Herdegen. Dieser ging wahrscheinlich um 1581 nach Falkenau.

 

Heroldsberg (1534)

1534 findet man dort eine Taufe der Margred Herdegen, die Tochter des Hans Herdegen.

 

Mailach (1534-)

1534 wird Heinz Herdegen aus Mailach urkundlich erwähnt.

 

Pruppach (1535-)

Einer der ersten erwähnten ist Hermann Herdegen (1535-), dieser gründete eine grössere Familie.

 

Thalmühle (1536-)

Nickel Herdegen erbaute hier Anno 1536 eine Mühle. Die im 17.Jh  Jahrzente lang wüst lag.

Georg Herdegen (1687-1738), Müller und Zimmermannssohn wurde zwischen 1723 bis 1738 in Thalmühle erwähnt. Dessen Nachkommen bis mindestens 1813 hier noch erwähnt wurden.

 

Oberköblitz / Diebrunn / Wohlsbach (1540-)

Hans Herdegen (1540-1605), sowie sein Sohn Michael Herdegen (1569-) dürften einer der ersten nachweisbaren Heerdegen sein. Man findet hier etliche Familienangehörige als Bauern.und Fischer.

 

Schnepfenreuth (1546-)

Thomas Herdegen wird zwischen (1546-1554) mehrmals urkundlich erwähnt. 1555 findet man ihn dann als Thomas Herdegen von Gleisshammer.

 

Altenplos (1546-)

In Besitze von Hans Herdegen von 1546 bis mindestens 1548.

 

Hornungsreuth (1546-)

In Besitze von Hans Herdegen von 1546 bis mindestens 1548.

 

Altenplos (1548-)

1548 kaufte Hans Herdegen zwei Güter zu Altenploss von den Förtschen zu Thurnau.

 

Wetzendorf (1550)

Hans Herdegen (Bierbrauer?) der älter Witwer zu Wetzendorf heiratete am 15.Juli 15?? In der St.Johannis Kirche Anna Witwe von Hans Birckert. Auch Hans Herdegen der Jüngere wird in Nürnberg erwähnt. Joachim Herdegen (~1602-), Büchsenmacher und Schlosser, danach Drahtzieher wird in Fürth danach in Nürnberg erwähnt.

 

Muggendorf (1553-)

Hauptmann Paulus Herdegen der 1553 den Befehl gab Waischenfeld anzuzünden hat lange zu Muggendorf gewohnt. Ob er hier Kinder hinterlassen hat ist mir unklar.

 

Auernheim, Wttbg (1556-)

Hier ist mir auch als Stückwerk der Name zwischen 1556 bis 1625 bekannt.

 

Harm / Meckenohe (1557-)

Hans Herdegen und Kunigunda NN aus Harm gründeten zwischen 1557-1562 eine grössere Familie. Ihre Kinder wurden in Schwand getauft. Auch in Meckenlohe findet man um diese Zeit die ersten Nachweise eines Georg Herdegen, Viehhirte.

 

Hiltpoltstein (1557-)

Hier beschränkt sich mein Wissen auf Nicolaus Heerdegen der 1557 als Pate erwähnt wird und Barbli Hertegen, auch als Patin 1587 genannt. Jedoch dürften hier noch weitere Nachkommen gelebt haben.

 

Fürth (1562-)

Lorenz Herdegen(~1562-<1612) mit seiner Frau Elisabetha ist momentan mein erster Nachweis des Familiennamens aus Fürth. Dieser dürfte zu den Messingschlager Herdegen aus Lauf oder den Lohngoldschlagern in Kleinschwarzenlohe gehören.

1633 findet man einen Conrad Herdegen als nürnbergischer Bürgermeister in Fürth. ( Die Verwaltung des Fleckens Fürth zu Zeit der Dreiherrschaft, Dr.jur. Otto Gebhardt ). Leider sind mir zur Zeit seine Eltern unbekannt.

 

Schuhmacher

Leonhard Herdegen (1633-1674) von dem mir die Eltern nicht bekannt sind, ist der erste Herdegen der als Schuhmacher in Fürth erwähnt wird. Diese Familie finden man noch bis 1918 in Fürth. Friedrich Herdegen (1758-1780), Schuster findet man später als Bücherantiquar in Fürth, ein Nachkomme Johann Heinrich Herdegen (Ehefrau: Catharina Mosheim) muss um 1850 nach Neuseeland ausgewandert sein. Leider ist mir die genaue Verwandtschaftsbeziehung noch nicht bekannt. Noch heute Leben in Neuseeland Nachkommen dieser Familie.

 

Bader und Wundarzt

Als ersten Herdegen zu Beruf Bader und Wundarzt (Chirugus) findet man Abraham Heerdegen(1668-). Dieser Zweig ist aus den Schuhmachern hervorgegangen. Der Beruf wurde über Generationen hinweg immer weiter gegeben. Man findet 1830 noch den letzten dieser Familie. Ernst Paul Heerdegen (1830-) wanderte nach Manhatten aus, danach zog diese Familie nach PA. Von ihm dürften noch heute Nachkommen leben.

 

Goldschlager

Johann Leonhard Herdegen (1706?-1763) und seine Ehefrau Maria Helene bildeten einen kleinen Zweig des Goldschlagerhandwerks in Fürth den man bis 1766 noch findet.

 

Als weiteres findet man in Fürth Kaufleute (1754-1761), Waldhauer (1719-1727), Gotteshauspfleger (1694) und Charkutier (1846-1883). Auffälligerweise findet man in den Cadolzburger Kirchenbüchern vielfach die Heiraten der Fürther Heerdegen.

 

Mindestens zwei weitere Linien die keine direkten Vorfahren in Fürth selbst besitzen, sind Mitte des 19.Jh. hierher gezogen. Einer davon war Georg Michael Heerdegen (1858-1939), gelernter Drechsler, später Obst- und Kohlenhändler hier in Fürth. Der zweite war Georg Heerdegen (1869-1949) , der 18 Kinder hinterliess ! Von beiden existieren noch heute mehrere Nachkommen, auch in der Schweiz.

 

Leerstetten (1566-)

Der erste Nachweis ist Michael Herdegen (~1516-) aus Leerstetten. Er ist als Zeuge im Jahre 1566 genannt. Danach findet man in den nürnberger Briefeingangsregistern und auch als Zeuge einen Heinz (1538) und einen Cunz Herdegen (1564-1565). Die Nachkommen müssten auch in Wolkersdorf zu finden sein. 1564 Die Witwe Cristina des verstorbenen Cuntz Herdegen zu Leerstetten kauft 2 Höfe zu Wolckersdorf. Auch findet man danach Niclas Herdegen(1539-1606) in Wolckersdorf. Dieser muss jedoch gemäss Urkunden im Stadtarchiv Nürnberg weitere Höfe in Kleinschwarzenlohe und Nemsdorf besitzen.

 

Heiligenstadt (1567-)

In den Matrikeln der Universität Erfurt erscheint „Christopherus Herdegen Heiligenstadensis 1567 (anno 1586 Magister promotus, anno 1589 decanus  S.Severi, anno 1600 obiit). Auch 1594 erscheint an der selben Universität noch „Ioannes Herdegen Heiligenstadensis 1594 non ravit.“ Leider weiss ich nicht viel über deren Verwandtschaftsverhältnis, jedoch lebten zu dieser Zeit mehrere mit diesem Namen dort. Jedoch weiss ich nicht genau, ob aus dieser Zeit überhaupt noch Kirchenbücher existieren und wo sie sich befinden.

 

Diemtigen, CH (1569-)

Andreas Herdegen (Herdägen) und Elisabeth Gasser gründeten in Diemtigthal zwischen 1569 bis 1578 eine Familie die die etliche Generationen im Ort ansässig waren. Die Familie findet man noch bis 1731 im Ort, danach scheint sie verschwunden zu sein. Leider gibt das Kirchenbuch keinen Beruf an. Da jedoch die Familie ganz klar von einer einzigen Person stammen, denke ich mir dürfte diese vielleicht aus dem fränkischen her gezogen sein. Trotzdem finde ich es merkwürdig, dass man hier den Familiennamen antrifft, der in den Kirchenbücher meist Herdägen, Heerdägen oder Herrdägen geschrieben wurde. Es ist mir mir auch noch nicht ganz klar, warum diese dort plötzlich verschwunden sind.

 

Kurmreuth (1573-)

Zwischen 1573-1622 müsste der Name hier erwähnt sein.

 

Wöhrd (1580-)

Hans Herdegen, liess in Wöhrd zwischen 1580 und 1584 mehrere Kinder taufen. Man findet danach noch etliche weitere He(e)rdegen hier.

 

Lauf (1580-)

Zu Beginn der Kirchenbuchaufzeichnung ab 1580 wurden schon mehrer Herdegen als Messingschlager in Lauf genannt. Einer davon war Thomas Herdegen (~1555-1611), der mehrere Kinder hinterlassen hat. Leider ist vor 1580 die Familienzusammengehörigkeit nicht ersichtlich. Vielleicht könnte man in Urkunden dessen Familienzugehörigkeit ermitteln. Dieser Herdegen-Zweig zu Beruf meist Messingschlager lebte hier bis mindestens 1799 fort. Wobei ich teilweise auch nur Stückwerk besitze.

 

Issigau (1581-)

Hans Herdegen (1581-1633) ist einer der ersten in Issigau getauften Herdegen. In den Kirchenbüchern auch oft als Herl geschrieben. Hieraus könnten auch die wenigen oberfränkischen Herl abstammen.

 

Burgbernheim / Schwebheim (1581-)

Hier ist der Name seit 1581 nachweisbar. 1626 wird Hans Herdegen, des älteren Hans Herdegen und Felicitas in Schwebheim, als Neubürger in Burgbernheim erwähnt. ("die Neubürger von Burgbernheim")

 

Falkenau (1581-)

Unter Hauptleute der Ortschaft Falkenau in Böhmen wird Gilg Herdegen 1581 erwähnt.

 

Eckersmühlen (1582-)

Den ersten Nachweis den ich finden konnte ist Hanns Heerdegen (~1582-1641?), dieser wahrscheinlich aus Kornburg stammende, wurde Hammerschmied in Eckersmühlen.

 

Lichtenfels (1583-)

Georg Herdegen, Bürgermeister zu Lichtenfels gründete zwischen 1583-1600 dort eine Familie.

1606 wird ein Herdegen von Lichtenfels urkundlich erwähnt.

Hans Herdegen (-1676) und Ehefrau Anna, Steinmetz in Lichtenfels hinterliessen dort mehrere Nachkommen, die man bis 1728 noch dort vorfindet.

 

Rothenberg (1584-)

Von 1584-1602 waren die Herdegen Ganerben auf dem Rothenberg.

 

Lochau (1586-)

1586 besassen die Herdegen das zehent zu Lochau.

 

Markt Nordheim (1589-)

Hier wurde der Name mindestens 1589 bis 1661 erwähnt. Diese waren Bauern und Siebner.

 

Rödelsee (1593-)

Wolf Herdegen, 1593 Pfarrer in Rödelsee ist nach meinem momentanen Datenbestand der erstgenannte an diesem Ort. Danach findet man bis mindestens 1683 noch weitere. Wobei ich hier nur Stückwerk besitze.

 

Alladorf (1594-)

1594 Belehnung des Wolf Christoph Herdegen zu Kulmberg und Alladorf. Die Güter waren bis 1666 in in überschuldetem Familienbesitz.

 

Katzwang (1595-)

1595 wurde Hans Herdegen, Lohngoldschlager aus Kleinschwarzenlohe erwähnt in Katzwang.

1683 Friedrich Herdegen, Drahtzieher in Katzwang. Davon gab es noch etliche mehr Nachkommen in diesem Ort.

 

Wolkenstein bei Pretzfeld (1595-)

1595 verkaufen dies Hans Wolf Herdegen und dessen Eherau Barbara, geborene von Egloffstein, als deren Schwager und Vetter, an Georg Sebastian Stiebar von Buttenheim.

 

Burggailenreuth (1595-)

1595 in Besitze des Hans Wolf Herdegen von Culmberg zu Burggailenreuth und dessen Ehefrau Barbara, geborene von Egloffstein.

 

Arnoldsreuth (1596-)

1596 Die Belehnung derer von Herdegen mit dem erkauften Rittergut Arnoldsreuth. Dieses blieb bis mindestens 1619 in Familienbesitz.

 

Schwarzach, Oberfranken (1597-)

1597 empfing Hans Wolf Herdegen das zehent zu Schwartzach als Lehen vom Bischof zu Bamberg und Probst zu Würzburg.

 

Döbersitz (1598-)

1598 wurde Wolf Eberhard Herdegen zu Döbersitz urkundlich erwähnt.

 

Seibothenreuth (1598-)

1598-1609 wird Hans Christof zu Seibothenreuth urkundlich erwähnt.

 

Leih (1598-)

Zur Bauernfamilie aus Leih findet man mit Michael Herdegen ab 1598 die ersten Hinweise in den nürnberger Kirchenbüchern. Heiraten, Taufen und Beerdigungen dieser Familie findet man auch in Poppenreuth, Eibach, Dambach, Zirndorf und Nürnberg. Noch 1883 findet man dort Nachkommen dieser Familie. Leider besitze ich teilweise nur Bruchstücke dieses Zweiges.

 

Fernabrünst (1603-)

Ab ca. 1603 sind Herdegen hier als Bauern nachweisbar.

 

Almbranz (1609-)

Johann Herdegen (~1609-), wurde Bauer in Almbranz, doer liess er mehrere Kinder taufen von denen man bis mindestens 1819 noch Nachkommen findet. Leider besitze ich hier nur Bruchstücke.

 

Ulm (1613-)

Aus Ulm besitze ich leider nur Stückwerk, so wird Jerg Herdegen (-1613), ein Sattler in Ulm genannt, der an Pest verstarb. Ein weiterer war Georg Herdegen, dessen Familie wanderte wahrscheinlinch nach Holcot, Bedford, England aus. Johann Georg Heerdegen (1670-1738), Stadtmusikus in Ulm, geboren zu Nürnberg am 10. Februar 1670. Ob dieser hier Kinder hinterlassen hat ist mir nicht bekannt.

 

Markt Bergel (1613-)

Leonhard Herdegen, Hirte, wahrscheinlich bürtig in Schwebheim, gründete um 1613 in Markt Bergel eine Familie. Diese ist bis mindestens 1634 nachweisbar.

 

Ellwangen (1617-)

Eine Ehe des Balthasar Herdegen mit Barbara Pfister um 1617 ist mir hier bekannt. Es dürften jedoch noch etliche weitere Angehörige hier gelebt haben. Auch häufen sich die Herdeg Vorfahren um diesen Ort.

 

Bietigheim (1619-)

Wolfgang Herdegen wurde 1619 in Bietigheim geboren.

 

Irlbach / Hahnbach (1620-)

Ab 1620 –1815 sind mehrere Generationen des Namens hier und in der Umgebung nachweisbar. Leider kenne ich die genaue Familienangehörigkeit kaum. Im Kriegsarchiv München befinden sich noch Karteikarten auf den Familiennamen Herdegen um 1887. Hier befand sich auch mal ein Gasthaus Namens „Herdegen“.

 

Burgthann (1622-)

Jacob Herdegen (1622-1677?), der zuerst Papiergeselle in Königshammer war, war der erste Herdegen in Burgthann, zu Beruf Papiermacher. Sein Sohn Georg Jakob Herdegen (Ehe 1706) wurde angehender Papiermacher auf der Fichtenmühl. Sebastian Herdegen (1670-1740) war Papiermachermeister, sowie brandenburgischer Richter zu Burgthann. Ich denke man findet noch bis mindestens 1800 Nachkommen, dieses Zweiges in Burgthann.

 

Reitzenstein (1624-)

Heinrich Herdegen, genannt Anno 1624, „Heintz Heerl der elteste unter seinen Brudern zum Reitzenstein…. Zu Isia durch Herrn Caplan alhir in Abwesenheit des Pfarrers begraben den 9.Septemb.

Der Name Herl könnte hier auch seinen Ursprung haben.

Eckersdorf (1629-)

Nickel Herdegen (1629-1699) ein Zimmermann, heiratete hier Anno 1653, wie auch einige seiner Nachkommen.

 

Kirchheim am Ries (1635-)

Hier wurden zwischen 1635-1637 mindestens drei Ehen des Balthasar, Casparus und Johannes Herdegen geschlossen. Leider ist mir von Ihnen nichts weiteres bekannt.

 

Staffelstein (1635-)

Johann Herdegen gründete zwischen 1635-1654 hier eine Familie. Weitere Familienangehörige findet man noch bis 1721. Leider kenne ich ihre Herkunft nicht.

 

Nenzenheim (1637-)

Der Beginn der Nenzenheimer Kirchenbücher zeigt Bruchstücke bei denen die Verwandtschaft nicht klar ersichtlich erscheint. Einer der ersten der einen grösseren Zweig gründete war Paul Herdegen (-1637), Flurer in Nenzenheim, sowie Paul Herdegen (1640-1695), Bauer, Gerichtsmann und Gotteshausmeister. Die Nachkommen sind bis mindestens 1809 hier nachweisbar.

 

Unterschüpf (1640-)

Zwischen 1640-1644 wurden hier einige Kinder des Wolfgang Herdegen getauft.

 

Heidelberg (1645-)

Johann Herdegen (~1645-1712) Gasthalter zu den zwei Schwertern und Ratsbürgermeister zu Heidelberg hinterliess hier einen weiteren Familienzweig. Diese dürften bis mindestens 1831 hier noch zu finden sein.

 

Arlas (1645-)

Nicol Herdegen (1645-) aus Arlas, dürfte einer der Ersten der hier Genannten sein.

 

Günthersbühl (1650-)

Heinrich Herdegen war Schneider in Güntersbühl. Er muss so um 1650 geboren sein.

 

Viechtach (1650-)

Man findet um 1650 schon den Namen Herdegen hier. 1698 wird ein Pfarrer Johann Herdegen hier urkundlich erwähnt.

 

Teufelsgraben (1654-)

Ab 1654 findet man die ersten Taufen des Nicolaus Herl/Herdegen (1629-1699).

 

Mönchsdeggingen (1655-)

In Mönchsdeggingen findet man um 1655 Christoph Herdegen, als Söldner und Pfeifer. Er hinterlies dort mehrere Kinder. Dies ist ein Zweig der Herdegen aus Wetzendorf.

 

Penzendorf (1655-)

Johann Georg (~1655-), der erste erwähnte Herdegen, Dienstknecht in Penzendorf, gründete eine Familie die noch bis 1736 dort nachweisbar ist. Taufen dazu findet man auch in Gustenfelden und Unterreichenbach.

 

Bopfingen (1655-)

Hier müssten mindestens seit 1655 der Name Herdegen erscheinen. Wesentlich mehr ist mir nicht bekannt.

 

Weissensee (1658-)

Hier müssen von 1658-1693 auch angehörige des Namens gelebt haben. Leider besitzt ich hier kaum einen Datenbestand.

 

Heinersreuth (>1660)

Ob Thomas Herdegen (1660-1716), aus Teufelsgraben hier Kinder hinterlassen hat ist mir nicht bekannt.

 

Dresden (1662-)

Schon 1662 wurde Georgius Wilhelmus Sebastian Heerdegen (1602-1662) von Braschwitz in Dresden erwähnt. Er war „auff Pratzschwitz Churf. Durchl. zu Sachsen u. wohlbestalten Land-Jäger-Meister dess Chur-Meissnisch- und Leipzigischen Creusses auch Cammer-Junckern“

Karl August Heerdegen und Katharina Hahn lebten hier um 1913. Leider weiss ich nicht wer seine Eltern waren.

 

Hemleben (1663-)

Hans Simon Herdegen (1663-1728), sowie Johann Christian Herdegen (1668-1743) zeugten eine Familie die noch bis mindestens 1759 hier nachweisbar ist.

 

Nabburg (1667-)

Anton Herdegen, Magister der Philosophie und später Pfarrer in Arnbruck müsste hier um 1667 geboren sein.

 

Roth (1671-)

Konrad Herdegen (1641-) Metzger aus Kleinschwarzenlohe, war von 1688-1671 in Büchenbach bevor er sich in Roth niederliess.

 

Hildbrandsgrün (1673-)

Johann Nicolaus Heerdegen, 1673-1710 war Bauer in Hildbrandsgrün und hinterlies einen Sohn Johann Nicolaus (1708-1728).

 

Oberpreuschwitz (1674-)

Nicolaus Herdegen (1629-1699) aus Reitzenstein, genannt als Herl, muss wohl vor 1674 hierher gezogen sein.  Ein Nachkomme Erhard Herdegen (1657-1724) war Zimmermannssohn in Oberpreuschwitz.

 

Tirschenreuth (1674-)

1674 dürfte hier Petrus Laurentius Herdegen, Hofmaler des Herzogs Johann Theodor von Bayern geboren sein. Er malte um 1715 mehrere Kinder des Kurfürsten Max II Emanuel.

 

Lauf (1677-)

Johann Daniel Herdegen (1677-1755) aus Roth, wurde Messingschlager auf dem Vollandhammer in Lauf.

 

Beerbach (1679-)

Johann Herdegen (1679-1750) und seine Ehefrau Kunigunda Vogel, liessen hier mehrere Kinder taufen. Leider sind mir weitere Daten seiner Eltern unbekannt, wäre jedoch um jeden Hinweis froh, da es sich um meine direkte Linie handelt !

 

Münchberg (1679-)

Jacob Herdegen (1679-1735) war Bauer auf der Maulschelle bei Münchberg. Seine Nachkommen dürften noch heute in Münchberg leben. Jedoch sind hier meine Daten auch nur Stückwerk.

 

Burgfarrnbach (~1680-)

Wolf Erhard Herdegen (-1706), Branntweinbrauer und Melber in Burgfarrnbach, wird in den Fürther Kirchenbüchern erwähnt.

 

Lauffen (1683-)

In Lauffen gründete um 1683 Jakob Augustin Herdegen, oft auch als Hardegen, Hardegg oder meist als Herdegg bezeichnet, eine grössere Familie. Die Familie blieb mehrere Generationen lang in Lauffen und waren Handelsleute, Rotgerber, Mitglied des Rates, Schmiede, Schlosser, Klosterknechte,... . Johann Christoph Herdegen (1787-1861) wurde württembergischer Finanzminister. Daraus entsprang das württembergische Geschlecht Hardegg.

 

Oberrot (1683-)

Johann Blasius Konrad Herdegen, Wirt und Gemeindeschmied in Oberrot liess dort zwischen 1683 und 1695 8 Kinder taufen.

 

Gottersdorf (1685-)

Johann Herdegen (1685-1715) , geboren um 1685 war Bauer in Gottersdorf. Man findet bis um 1850 hier noch Nachkommen, dessen Familienzusammengehörgkeit mir noch nicht ganz klar ist.

 

Hassmersheim (1686-)

Man müsste hier um 1686 noch Heiraten, bzw. Taufen unter dem Namen Herdegen finden. So wurde Johann Christoph Osswald Herdegen Schiffsmann in Hassmersheim.

 

Frankenhain, Thüringen (1686-)

1686 wird Günther Herdegen, Bürgermeister in Frankenhain erwähnt.

 

Forchheim, Bayern (1688-)

Ob der 1688 zugezogene Christof Heerdegen "Musicus und Instrumentalis in Forchheim", Drahtzieherssohn aus Lauf, hier Kinder hinterlassen hat ist mir nicht bekannt.

 

Hochdorf, Thüringen (1689-)

Hans Günther Herdegen (1689-1760) könnte der erste hier sein, von dem noch bis mindestens 1775 Nachkommen zu finden sind.

 

Kaiserslautern (1698-)

Johann Philipp Heerdegen (1698-1772), bürtig aus Heidelberg war Bürger und Handelsmann in Kaiserslauten. Er hat mehrere Kinder hinterlassen.

 

Markt Erlbach (1700-)

Marx Andreas Herdegen (~1700-1783), Zimmermeister in Markt Erlbach war der Gründer eines Zweiges den man bis mindestens 1798 noch dort findet.

 

Ansbach (1701-)

1701 heiratete ein Georg Herdegen in Ansbach eine Appolonia NN.

 

Reichelsdorf (1707-)

Georg Herdegen Wirth- und Gastgeber aus Kornburg, gründete in Reichelsdorf um 1707 einen weiteren Zweig der Herdegen. Hatte jedoch meines Wissens nur Töchter.

 

Vestenberg (1707-)

Wolfgang Herdegen (oo1707) war Müller in Vestenberg.

 

Dillingen (1708-)

In den Matrikeln der Universität Wien wird Franciscus Georgius Guilielmus Herdegen praenob. Dillingensis log. 4.12.1708 erwähnt. Dieser könnte ein Vorfahren der etlichen noch heute lebenden Hördegen in dieser Umgebung sein.

 

Georgensgmünd (1709-)

Jakob Herdegen wurde 1709 als Pächter auf der „oberen Papiermühle“ eingesetzt.

 

Markt Griffen/Kärten (1711-)

Johann Paulus Herdegen aus Bamberg heiratete hier um 1711 Eva Schêlieznig. Leider besitze ich hier keine weiteren Angaben. Vielleicht wurden hier auch Kinder getauft.

 

Egloffstein (1714-)

Der erste Eintrag hier ist die Taufe des Balthasar Herdegen (1714-1763), später Gemeindeschmied in Walkersbrunn.

 

Walkersbrunn (1714-)

Balthasar Herdegen (1714-1763), Gemeindeschmied gründete hier eine grössere Familie.

 

Mainbernheim (1719)

Andreas Heerdegen (1719-1770) bürtig in Nenzenheim, Häcker und Weinaicher, gründete hier eine Familie.

 

Frauenzimmern (1721-)

Der erste hier Johann Christoph Herdegen (1690-1769), Wirt der Gaststätte „zur Rose“ liess hier etliche Kinder taufen. Johann Gottfried Herdegen wanderte 1793 von Frauenzimmern nach Luxenburg aus, er war der Sohn des verstorbenen Schultheiss Heinrich Herdegen.

 

Markersreuth (1723-)

Johann Herdegen (1723-?) wurde Bauer in Markersreuth.

 

Helmbrechts (1726-)

Johann Nicolaus Herdegen (1726-), verheiratet mit Anna Drescher zeugt hier mehrere Kinder. Leider kenne ich seine Eltern nicht. Er muss mehrere Nachkommen in Helmbrechts, Oberweissenbach und Edlendorf hinterlassen haben. Aus Helmbrechts gab es mehrere Auswanderer in die USA.

 

Bergheim (1726-)

Hier besitze ich ein kleines Stückwerk der Herdegen zwischen 1726 und 1863. Ich denke diese dürften zum selben Zweig gehören.

 

Adelsried (1726-)

Jakob Herdegen der Anno 1726 in Bergheim starb, taufte hier mindestens einen Sohn. Seine Nachkommen sind fast bis 1900 hier noch nachweisbar.

 

Allersberg (1727-)

Seit mindestens 1727 dürfte hier in Allersberg der Name vorhanden sein. Zu Beruf waren sie Gütler und Bauern. Noch nach 1900 ist der Name in Allersberg zu finden. Leider besitze ich hier nur Stückwerk. Nachkommen müsste eventuell in Neumarkt und Nürnberg zu finden sein.

 

Braunschweig (1727-)

Johann Herdegen (-1727), Bürger und Posamentierer (PosamentiererInnen stellen Dekorationsmaterialien (Posamente) aus Textil-, Gummi- und Metallfäden her) in Braunschweig. Dieser dürfte dort Nachkommen hinterlassen haben, von denen Edit und Ilse Herdegen um 1923 nach Amerika auswanderte.

 

Tharandt (1739-)

Johann Wilhelm Heerdegen, Oberforst und Wildmeister wird 1739 auf einer Jagdsäule erwähnt. Gottfried Heinrich Herdegen (~1790-) aus Tharandt wurde als Pate in einem Kirchenbucheintrag erwähnt. Er war Schuhmachermeister in Dippoldswalde. Er muss bis mindestens 1878 dort Nachkommen hinterlassen haben.

 

Freudenberg / Wutschdorf (1740-)

Herdegen als Wirte und Metzger von 1740 bis mindestens 1857.

 

Windischengrün (1741-)

Nicolaus Erdmann Heerdegen, geboren 1718, heiratete am 16.02.1741 die Bauerstochter Katharina Wolfram von Windischengrün und wurde dort Bauer. Er hinterliess dort mehrere Nachkommen, die man bis mindestens 1899 dort noch findet.

 

Witten (1742-)

In Witten gab es einen Hammer der spätestens 1742 an die Familie Herdegen überging. Man findet dann bis mindestens 1843 Nachkommen. 1788 wurde die Stahl- und Eisenfabrik Herdegen in Betrieb genommen.

 

Kiel (1745-)

Johann Philipp Heerdegen war Diener des Geheimrates Wulf von Blome auf Hagen. Er starb im August 1745 (in Kiel ?). Anna Margarethe Heerdegen heiratete Peter Michael Schultz Bürger, Kaufmann und Kramer in Kiel. Leider kenne ich die Eltern des Johann Philipp Heerdegen nicht.

 

Marktsteft (1752-)

Johann Georg Heerdegen (1752-1832), Fuhrmann in Mönchssondheim, dürfte der erstgenannte hier sein. Es dürfte noch bis mindestens 1900 Familienangehörige hier und in Fürth zu finden sein.

 

Hirschbrunn (1758-)

Mathiae (Matthias) Herdegen und Elisabeth Hager sind die ersten die ich momentan aus diesem Orte besitze. Sie gründeten eine Familie die von 1758-1923 noch nachweisbar ist.

 

Zweibrücken (1760-)

Johann Christoph Herdegen, ein herrschaftlicher Wirtschaftsinspektor des Grafen Keglevich, taufte hier zwischen 1760 und 1772 mehrere seiner Kinder. Es dürften dort noch heute Nachkommen anzutreffen sein.

 

Kissingen (1761-)

1761  wird in den Matrikeln der Universität Würzburg „Joannes Adamus Herrdegen, Kissingensis“ erwähnt.

 

Landau / Pfalz (1762-)

Major Friedrich Herdegen (um 1762-1837) muss hier wohl geboren sein. Leider kenne ich seine Eltern nicht. Jedoch müsste er mehrere Kinder hinterlassen haben. So wurde Karl Herdegen, Leibjäger und Max Josef Herdegen wurde Offizier. Meine Daten stammen hier aus dem Kriegsarchiv München.

 

Mellingen (1765-)

Johann Gottfried Heerdegen (1765-1839) war Superintent und Pfarrer in Mellingen. Leider kenne ich seine Eltern nicht. Im Neuen Nekrolog steht jedoch geschrieben „Er war der einzige Sohn armer, aber rechtschaffener Bürgersleute von sittlich strenger Sinnesart“

 

Kopenhagen, Dänemark (1766-)

Zwischen 1766 und 1849 sind mehrere Herdegen in den Kirchenbüchern erwähnt. Die Familienzusammengehörigkeit ist mir jedoch unklar. Auswanderer des Namens Heerdegen nach Amerika findet man dann um 1923.

 

Langensalza (1769-)

Johann Sebastian Herdegen (1769-1824), gründete hier eine Familie die noch bis mindestens 1869 hier vorzufinden sind.

 

Ober- / Niedergrunstedt (1775-)

Johann Andreas Herdegen (1775-1837) gründete hier eine Familie die man noch nach 1900 hier findet.

 

Mögeldorf (1777-)

Leonhard Herdegen (1777-1846) Papiermacher in Mögeldorf, dessen Familienangehörige mindestens bis 1859 noch dort lebten.

 

Raigering (1791-)

Barbara Herdegen wurde hier 1791 getauft. Zwischen 1887 und 1889 wurden mindestens zwei Kinder des Karl Herdegen aus Knolling hier getauft. Man findet hier noch um 1900 taufen der Herdegen. Leider besitze ich hier nur kleinere Bruchstücke. Josef Faber Herdegen (1861-) wanderte von hier nach Chicago aus.

 

Ermreuth / Gleisenhof (1792-)

Johann Conrad Herdegen (1792-1822), ein Weber, gründete in Gleisenhof eine Familie die man noch nach 1900 dort antrifft. Ein Nachkomme zog nach Frankfurt, weitere nach Fürth und Nürnberg.

 

Harras (1792-)

Johann David Heerdegen (1792-1855), Sohn des Johann Balthasar Heerdegen und Christine Magdalena Krautheim, war Uhrmacher in Belzig. Leider weiss ich nicht woher seine Eltern kamen.

 

Ahornberg (1797-)

Adam Herdegen (1797-) und Johann Friedrich Herdegen (1819-1875) gründeten hier eine Familie.dessen Nachkommen noch bis mindestens 1918 Nachweisbar sind. Leider besitze ich hier nur Bruchstückhaft dessen Zusammengehörigkeit.

 

Fuchsberg (1801-)

Der erste hier in Fuchsberg ist Philipp Conrad Herdegen, ein herrschaftlicher Revierjäger. Er liess hier zwischen 1801-1812 mehrere Kinder taufen. Georg Herdegen, sowie seine Ehefrau Katharina wanderten im Jahre 1892 nach Amerika, Wisconsin aus. Von diesem Paar stammt wohl der grösste Teil der in Amerika lebenden Herdegen ab.

 

Tannroda (1801-)

Andreas Heerdegen (1801-1865) ist der erste den ich in meinem Datenbestand besitze. Leider kenne ich seine Eltern nicht, jedoch zogen Familienangehörige nach Jena, Blankenhain und in die USA. In Tannroda arbeiteten mehrere als Korbmacher.

 

Dambach (1811-)

Melchior Herdegen aus Dambach findet man unter anderem in Belzheim wieder.

Zwischen 1811 und 1879 findet man dort Adam Herdegen (Ehe 1811), Bauer in Dambach dieser stammt aus Leih.

 

Unterbechingen (1815-)

Aus Urkunden geht zwischen 1815-1861 Georg Herdegen, Wagner in Unterbechingen hervor. Diese dürften auch gemäss einer Ansässigmachungs-Urkunde nach Lauingen gezogen sein.

 

Eismannsdorf (1817-)

Johann Herdegen, Bauer und Anna Maria Pappenheimer gründeten um 1817-1829 in Eismannsdorf eine grössere Familie. Leider sind mir seine Eltern nicht bekannt. Familienangehörige sind noch bis nach 1900 im Orte nachweisbar.

 

Stuttgart (1819-)

Johann Josef Herdegen (1789-1874), gründete in Stuttgart zwischen 1819 und 1837 eine grössere Familie. Auch sein Bruder Johann Christoph Herdegen (1787-1861), der württembergischer Finanzminister wurde, taufte dort mehrere Kinder. Einer seiner Söhne Robert wurde Finanzrat von Württemberg, sowie ein anderer Sohn Hermann wurde Forstrat. Einige dieser Nachfahren wanderten in die USA und nach Rio de Janeiro aus. Man dürfte noch heute Nachkommen in Stuttgart und in der USA finden.

 

Hof Saale (1822-)

Um 1822 wird Moritz Heerdegen zu Hof, mit seiner Ehefrau Sophie Jacobine Ottilie Stoeckel, in einer Urkunde als Lehenträger genannt. Er war ein Grosshändler und Magistratsrath.

 

Wirsberg (1823-)

1823 findet man Johann Albrecht, ein Rotgerber in Wirsberg. Jedoch müsste man um 1805 schon ein Herdegen als Bürgermeister von Wirsberg finden.

 

Günthersdorf (1825-)

Georg Herdegen (1825-1884) aus Windischengrün heiratete in Günthersdorf, Margaretha Katharina, die Erbtochter des Bauern Johann Heinrich Erdmann Ordnung zu Günthersdorf, wo er dessen Hof übernahm. Er hinterliess meherer Kinder von denen einige nach Helmbrechts zogen. Mehrere Generationen der Herdegen übernahmen den Hof.

 

Erfurt (1825-)

Carl Adalbert Julius Herdegen (1825-1915), gründete hier eine Familie.

 

Umpferstedt (1833-)

Bernhard Heerdegen (1833) aus Umpferstedt hat sich gemass Erfurter Haus- und Meldeliste in Erfurt am 04.04.1872 polizeilich angemeldet am, und am 17.10.1872 abgemeldet. Er zog danach nach Weimar. Er könnte der Urvater der Weimarer HH

Heerdegen sein.

 

Wald Solingen (1834-)

Johann Carl Herdegen, taufte hier zwischen 1834-1845 mehrere Kinder. Leider sind mir seine Eltern nicht bekannt.

 

Sophienthal (1840-)

Johann Christoph Herdegen (1805-), dürfte der erste Herdegen sein, der hier zwischen 1840 und 1849 mindestens sieben Kinder taufen liess.

 

Zuchering (1841-)

Johann Herdegen und wahrscheinlich sein Bruder Alois, gründeten um 1841 hier eine Familie, dessen Nachkommen noch zu finden sein müssten.

 

Mörsdorf (1845-)

Josef Herdegen, Tagelöhner und später Köbler in Mörsdorf, sowie seine Ehefrau Anna Maria Bittner liessen hier zwischen 1845-1849 mehrere kinder taufen. Leider sind mir seine Eltern nicht bekannt.

 

Brackel (1848-)

Peter Herdegen heiratete in Brackel und taufte dort 1848 mindestens ein Kind.

 

Bamberg (1849-)

Johann Adam Herdegen(1849-), Charkutier zog von Fürth nach Bamberg.

 

Lippertsgrün (1850-)

Georg Nicol Herdegen, dessen Eltern mir nicht bekannt sind und sein gleichnamiger Sohn (1850-) lebten in Lippertsgrün von denen Nachkommen noch bis mindestens 1900 dort lebten.

 

Mannheim (1850-)

Johann Adam Herdegen (Herrdegen) erhielt um 1850 seine Zulassung als Zuckerbäcker. Leider weiss ich nicht woher er kam, jedoch leben etliche Generationen in Mannheim. Von Ihm stammen wohl die wenigen heute lebenden Herrdegen ab.

 

Jena (1850-)

Adalbert Heerdegen (1850-1935) könnte der erste in Jena sein.

 

München (1855-)

Spätestens 1855 dürfte eine Geburt des Friedrich Herdegen, Oberstleutnand zu finden sein. Ich denke mir, dass jedoch schon Nachweise aus dem Jahre 1793 zu finden sein müssten. Man dürfte hier noch Nachommen finden.

 

Knolling (1861-)

Karl Herdegen wurde um 3. November 1826 in Knolling geboren. Leider sind mir seine Eltern unbekannt.

Aus Knolling wanderten Joseph Herdegen (1861-) mit seiner Ehefrau Barbara nach Amerika aus, davon leben heute noch Nachkommen in Amerika. Jedoch kenne ich seine Vorfahren nicht.

 

Augsburg (1865-)

Johannes von Gott Herdegen (1865-1939) aus Adelsried zeugte in Augsburg mindestens ein Kind. Davon dürften noch heute Nachkommen zu finden sein. Mehrere Augsburger Herdegen wurden in den Kriegen verwundet oder vermisst. Leider ist mir hier die genaue Familienzusammengehörigkeit noch nicht bekannt.

 

Saaldorf, Thüringen (1869-)

Christian Heerdegen (1869-) geboren in Saaldorf. Leider kenne ich seine Eltern nicht.

 

Schaftnach (1873-)

Kornad Herdegen (erw 1873) Oekonom später Altsitzer in Rednitzhembach war Gründer einer Familie die bis 1908 noch nachweisbar ist. Leider ist mir noch unbekannt woher er kam.

 

Ronhof (1847-)

Johann Georg Herdegen (1847-1896), zog nach Ronhof und wurde dort Dienstknecht, später Gutsbesitzer. Er hinterliess dort mindestens fünf Kinder.

 

Pittarn, CZ (1847-)

Ferdinand Herdegen, herrschaftlicher Revierjäger taufte hier 1847 mindestens ein Kind.

 

Wassersuppen, Böhmen (1860-)

Georg Herdegen (1836-), liess mehrere Kinder zwischen 1860-1879 hier taufen. Er wanderte mit seiner Familie nach Winsconsin, USA aus. Etliche He(e)rdegen in der USA scheinen von dieser Familie abzustammen.

 

Ebenried (1875-)

Hier ist mir Johann Herdegen, Taglöhner und Walburga Mäussler bekannt, die zwischen 1875-1882 einige Kinder tauften.

 

Enderndorf (1876-)

Georg Herdegen und Maria Eva Schock, Schneider in Enderndorf liessen zwischen 1876-1886 mehrere Kinder taufen. Leider sind mir seine Eltern nicht bekannt, jedoch dürften noch Nachkommen vorhanden sein.

 

Horbach (1883-)

In Horbach beschränkt sich mein Wissen von Karteikarten aus dem Kriegsarchiv in München. Dort wurde der Name Herdegen um 1883-1895 genannt.

 

Stockheim (1884-)

Auch in Stockheim findet man 1884 mit Johann Georg Herdegen, Landwirt und Anna Barbara kurze Nachweise des Familiennamens.

 

Fuchsendorf (1887-)

Johann Herdegen (1887-) wurde in Fuchsendorf geboren, seine Eltern waren Simon Herdegen und Franziska, Lindwirt daselbst. In Hohentreswitz indem Fuchsendorf eingegliedert ist; exisiert heute ein Grundstück das man auf die jahrzehntelangen Besitzer heute die Bezeichnung „Einöde Herdegen“ nennt.

 

Althütten (1887-)

Franz Herdegen wurde 1887 in Althütten nahe Wassersuppen geboren. Er war Lehrer einige Zeit Lehrer im nahe gelegenen Ort Stockau. Leider sind mir seine Eltern noch unbekannt. Man dürfte hier in der Tschechoslovakei noch Nachkommen finden.

 

Reuth (1897-)

Georg Herdegen (1897-1918) aus Reuth starb im 1.Weltkrieg. Er dürfte der Erste hier sein.

 

Breslau, Polen (1899-)

Woher kommt wohl Richard Heerdegen, der mit Rosalia Ritter Anno 1899 hier ein Kind taufen liessen.

 

 

 

 

 

Karte

 




9.2005 von B.Heerdegen